Schöler Trio

Stefan Schöler  pno
Lukas Keller  bs
Finn Wiest  dr

Urkraft und Geist im Arrangement-leeren Raum.

Zu harten Lockdownzeiten der Coronapandemie im letzten Jahr sah Schöler sich gezwungen zwei deutsche Musiker hinzuzuschalten; die Grenzen waren zu. So ist das Album “Wiedersehen” (2021, Unit Records) unvermutet -aber auch erfrischend- durch am Bass Lukas Keller und am Schlagzeug Finn Wiest eingespielt.

Stilistisch hat sich die Musik über die Jahre über NeoBop hin zu klassischem Modernjazz entwickelt: eine Musik die sich zwar beruft auf traditionelle Improvisationstechniken aus Swing und Bebop, hierbei jedoch nicht verzichtet auf die Errungenschaften der Modal-  und Modernjazz-Improvisation; das Aufweichen der Grenze zwischen Solist und Begleiter, harmonische Verbreiterung neben “nur dienlichen” 4- und 5-Klängen, Verschleierung von Grundtonbeziehungen und Einbeziehung von harmonischen Aszendenten. Melodisch werden neben dem schablonenhaften Ausmalen harmonischer Raster (BeBop) vermehrt Linienformen eingesetzt, chromatische und oktatonische Seitenwege betreten.
Eine auffällig starke Experimentierfreudigkeit unterscheidet die Musik vom Mainstream.

Das Programm besteht größtenteils aus Schölers Eigenkompositionen. Hierbei dient die klassische Funktionsharmonik als Bindeglied für gewagtere harmonische Verbindungen eher im Sinne romantischer und impressionistischer Musik. Kleinformen werden abgewechselt mit einzelnen stärker durchkomponierten Themen.
Daneben werden ganz der Tradition entsprechend Jazzstandards interpretiert die in der Trio-eigenen Spielweise liebevoll mit der Gegenwart bekleidet werden. Es wird hauptsächlich improvisiert, wenig arrangiert oder auskomponiert. Hierdurch ist die Musik geprägt von Spontanität und Lebendigkeit.

Es entsteht Jazzmusik für eine Hörerschaft auf der Suche nach zeitgenössischen musikalischen Wahrheiten; dies allerdings im Angesicht unveränderlicher alter Schönheit.

Elektro Trio

Stefan Schöler  rd
Rico de Jeer  e-bs
Thijs Bastiaans  e-dr

Weil wir uns bei Rico nicht nur zum Essen treffen wollten hatten wir unsere elektronischen Instrumente mitgenommen. Das hat uns dann auch wirklich Spass gemacht. Und dass bestimmte Gewürze vor Gebrauch geröstet werden war mir ebenso neu.

rechnung mit jaeger, joh nov12
Jazz Festival Konzerte Stefan Schoeler

Bastiaans/deJeer Trio

Stefan Schöler pno
Rico de Jeer bs
Thijs Bastiaans dr

 

Schlagzeug spielt der junge Thijs Bastiaans (geboren 1990, ‘s-Hertogenbosch, NL). Nach einer klassischen Schlagwerkausbildung studierte er Jazzschlagzeug in Den Haag bei Eric Ineke und  Joost Kesselaar. Durch eigene Elektrodance Produktionen und seine Auftritte auf Festivals und in renommierten Clubs mit HipHop- und PopRock-Größen hat er ein facettenreiches Spiel entwickelt mit dem er diese Trio-Arbeit bereichert. Mit seinem frischen aber Ensemble-dienlichen Stil unterstützt er Phrasierung und Gliederung der musikalischen Bewegungen.

Der Kontrabassist Rico de Jeer (Hilversum, NL) studierte bei u.a. Koos Serierse en Arnold Dooyeweerd. Mit stilistisch divers ausgerichteten Ensembles (Jazz, Weltmusik, indonesische Folklore) hat er Konzertreisen gemacht durch England, den Niederlanden, Italien, Kroatien, Bosnien & Herzegowina und Bulgarien und außerdem Plattenproduktionen für das kroatische Label Croatia Records (durch das Land Kroatien subventioniert) und auch für das englische Label 33 Records eingespielt. Rico schafft mit einer zuverlässigen, auf das Wesentliche gerichtete Spielweise die Basis für einen Swing-betonten und einträchtigen Trioklang.

Psalm 116, S. Schöler, 2015
Ida Lupino, C.Bley, 2015
Moonriver, H. Mancini, Trio live 2020

 

Kirchträume, S.Schöler, Trio, 2015


SchölerTrio am Viersener Jazzfestival 2015, WDR Fernsehen

stefan scholer Jazz Pianist - Trio / Musik

KnoopKruisTrio

Stefan Schöler pno
Laurens Knoop bs
Imre Kruis dr

 

All of you, C.Porter, 2014
Hardblues, S. Schöler, 2014