Stefan
Schöler
Trio

Stefan Schöler  pno
Lukas Keller  bs
Simon Bräumer  dr

Triomusik ist wie ein Gespräch im kleinen Kreis.
Es geht nicht vordergründig um die Suche nach Konsens, nach des für jedermann Verständlichen oder um das Rufen gemeinsamer Parolen. Der Reiz liegt im beschaulichen Wechselgespräch; als ob in diesem Kreis Persönliches gesagt würde zu dem keiner der Sprecher mit den Ausführungen hieran verknüpfter Empfindungen spart.
Ähnlich wie sich in einem Roman -trotz einer recht einfach zu schildernden äußeren Situation von vielleicht drei Personen in einem Raum- der Autor doch ganzer Buchseiten bedient um die dazugehörigen Verläufe von Innerem ebenfalls zu beschreiben.
Im kleinen Kreis werden eigene Wahrheiten preis gegeben – jetzt in der Sprache der Musik wohlgemerkt. Es werden vertrauensvolle Geständnisse gemacht, die sich nicht schlicht in  Kategorien von Schönheit oder Spannung, Stil oder Technik einordnen lassen.
Es ist beinahe so, als würde man zufällig ein besonders intimes Gespräch belauschen, hierbei sehr wohl die Ernsthaftigkeit der Teilnehmer zur Kenntnis nehmen, man aber wegen der verschleierten geheimen Sprache nicht die konkreten Fakten herauslösen kann.
Nun drängt es sich für den Zuhörer wie selbstverständlich auf, in dieses aufwändige Klanggespräch die eigene Geschichte mit allen noch so geheimnisvollen Dimensionen hinein zu phantasieren und selbst gänzlich mit zu fiebern. Und so wird die  Musik im kleinen Kreis der Musikanten zu einer ganz besonderen Einladung.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Als Komponist ist man auf eine Weise gebunden im eigenen Universum, das ist gut und schlecht gleichzeitig – da ist es schon erfrischend hier und da ausgewählte Jazz-Standards ins Programm zu setzen. Hier ist unsere Version von „someday my prince will come“ von f. churchill (mit Finn Wiest am Schlagzeug).

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Stilistisch hat sich die Musik über die Jahre über NeoBop hin zu klassischem Modernjazz entwickelt: eine Musik die sich zwar beruft auf traditionelle Improvisationstechniken aus Swing und Bebop, hierbei jedoch nicht verzichtet auf die Errungenschaften der Modal- und Modernjazz-Improvisation; das Aufweichen der Grenze zwischen Solist und Begleiter, harmonische Verbreiterung neben „nur dienlichen“ 4- und 5-Klängen, Verschleierung von Grundtonbeziehungen und Einbeziehung von harmonischen Aszendenten. Melodisch werden neben dem schablonenhaften Ausmalen harmonischer Raster (BeBop) vermehrt Linienformen eingesetzt, chromatische und nicht-diatonische Seitenwege betreten.
Eine auffällig starke Experimentierfreudigkeit unterscheidet die Musik vom Mainstream.

Das Programm besteht größtenteils aus Schölers Eigenkompositionen. Hierbei dient die klassische Funktionsharmonik als Bindeglied für gewagtere harmonische Verbindungen eher im Sinne romantischer und impressionistischer Musik. Kleinformen werden abgewechselt mit einzelnen stärker durchkomponierten Themen.
Daneben werden ganz der Tradition entsprechend Jazzstandards interpretiert die in der Trio-eigenen Spielweise liebevoll mit der Gegenwart bekleidet werden. Es wird hauptsächlich improvisiert, wenig arrangiert oder auskomponiert. Hierdurch ist die Musik geprägt von Spontanität und Lebendigkeit.

Es entsteht Jazzmusik für eine Hörerschaft auf der Suche nach zeitgenössischen musikalischen Wahrheiten; dies allerdings im Angesicht unveränderlicher alter Schönheit.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Elektro Trio

Stefan Schöler  rd
Rico de Jeer  e-bs
Thijs Bastiaans  e-dr

Weil wir uns bei Rico nicht nur zum Essen treffen wollten hatten wir unsere elektronischen Instrumente mitgenommen. Das hat uns dann auch wirklich Spass gemacht. Und dass bestimmte Gewürze vor Gebrauch geröstet werden war mir ebenso neu.

rechnung mit jaeger, joh nov12

Im Februar ´23 hat mich eine Werbeaktion vom E Piano-Hersteller Rhodes gelockt. 40 Tage wurde einem das virtuelle neue Instrument geliehen. Zum vorgegebenen Film mit Sprecherspur sollte man also die „missing Keys“ hinzufügen. Das Schlagzeug-Editieren hat mein Freund Felix Behrendt übernommen.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Jazz Festival Konzerte Stefan Schoeler

Bastiaans/deJeer Trio

Stefan Schöler pno
Rico de Jeer bs
Thijs Bastiaans dr

 

Schlagzeug spielt der junge Thijs Bastiaans (geboren 1990, ‘s-Hertogenbosch, NL). Nach einer klassischen Schlagwerkausbildung studierte er Jazzschlagzeug in Den Haag bei Eric Ineke und  Joost Kesselaar. Durch eigene Elektrodance Produktionen und seine Auftritte auf Festivals und in renommierten Clubs mit HipHop- und PopRock-Größen hat er ein facettenreiches Spiel entwickelt mit dem er diese Trio-Arbeit bereichert. Mit seinem frischen aber Ensemble-dienlichen Stil unterstützt er Phrasierung und Gliederung der musikalischen Bewegungen.

Der Kontrabassist Rico de Jeer (Hilversum, NL) studierte bei u.a. Koos Serierse en Arnold Dooyeweerd. Mit stilistisch divers ausgerichteten Ensembles (Jazz, Weltmusik, indonesische Folklore) hat er Konzertreisen gemacht durch England, den Niederlanden, Italien, Kroatien, Bosnien & Herzegowina und Bulgarien und außerdem Plattenproduktionen für das kroatische Label Croatia Records (durch das Land Kroatien subventioniert) und auch für das englische Label 33 Records eingespielt. Rico schafft mit einer zuverlässigen, auf das Wesentliche gerichtete Spielweise die Basis für einen Swing-betonten und einträchtigen Trioklang.

Psalm 116, S. Schöler, 2015
Ida Lupino, C.Bley, 2015
Moonriver, H. Mancini, Trio live 2020

 

Schöler Trio am Viersener Jazzfestival 2015

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

stefan scholer Jazz Pianist - Trio / Musik

KnoopKruisTrio

Stefan Schöler pno
Laurens Knoop bs
Imre Kruis dr

 

All of you, C.Porter, 2014
Hardblues, S. Schöler, 2014