Schöler Trio

Stefan Schöler  pno
Rico de Jeer  bs
Thijs Bastiaans  dr

Urkraft und Geist im Arrangement-leeren Raum.

Der junge Schlagzeuger Thijs Bastiaans hat ein besonderes Gespür für Abstraktes und Feines. Rico de Jeer bringt Klarheit in die Musik, ein Pfeiler zum anlehnen.

Stilistisch läßt sich die Musik als Neobop bezeichnen: eine Musik die sich zwar beruft auf traditionelle Improvisationstechniken aus Swing und Bebop, hierbei jedoch nicht verzichtet auf die Errungenschaften der Modal- , Elektro- und Freejazz-Improvisation; das Aufweichen der Grenze zwischen Solist und Begleiter, harmonische Verbreiterung neben nur dienlichen 4- und 5-Klängen, Verschleierung von Grundtonbeziehungen und Gebrauch von harmonischen Aszendenten. Melodisch werden neben dem schablonenhaften Ausmalen harmonischer Raster vermehrt Linienformen eingesetzt, chromatische und oktatonische Seitenwege betreten.
Eine starke Experimentierfreudigkeit unterscheidet die Musik vom Mainstream.

Moonriver, H. Mancini, Trio 2020

 

Am Schlagzeug ist der junge Thijs Bastiaans (geboren 1990, ‘s-Hertogenbosch, NL). Nach einer klassischen Schlagwerkausbildung studierte er Jazzschlagzeug in Den Haag bei Eric Ineke und  Joost Kesselaar. Durch eigene Elektrodance Produktionen und seine Auftritte auf Festivals und in renommierten Clubs mit HipHop- und PopRock-Größen hat er ein facettenreiches Spiel entwickelt mit dem er diese Trio-Arbeit bereichert. Mit seinem frischen aber Ensemble-dienlichen Stil unterstützt er Phrasierung und Gliederung der musikalischen Bewegungen.

Der Kontrabassist Rico de Jeer (Hilversum, NL) studierte bei u.a. Koos Serierse en Arnold Dooyeweerd. Mit stilistisch divers ausgerichteten Ensembles (Jazz, Weltmusik, indonesische Folklore) hat er Konzertreisen gemacht durch England, den Niederlanden, Italien, Kroatien, Bosnien & Herzegowina und Bulgarien und außerdem Plattenproduktionen für das kroatische Label Croatia Records (durch das Land Kroatien subventioniert) und auch für das englische Label 33 Records eingespielt. Rico schafft mit einer zuverlässigen, auf das Wesentliche gerichtete Spielweise die Basis für einen Swing-betonten und einträchtigen Trioklang.

Das Programm besteht hauptsächlich aus Schölers Neukompositionen. Hierbei dient die klassische Funktionsharmonik als Bindeglied für gewagtere harmonische Verbindungen eher im Sinne der romantischen und impressionistischen Musik.
Die Themen bzw. Ausgangs-kompositionen sind kurz und übersichtlich. Die Stärke des Trios ist das Improvisieren welches oft 90% eines Liedes ausmacht. Gleichfalls wird nicht unterlassen auch stärker durchkomponierte und kontrastierende Stücke in das Programm einzugliedern.
Daneben werden auch –ganz wie es  der Jazztradition entpricht und wie es sich das referenzfreudige Publikum wünscht- Standards interpretiert, also Fremdkompositionen die durch die SchölerTrio-eigene Spielweise ein neues Gesicht bekommen.

Es entsteht eine moderne Musik ohne Filter zur Freude der Musikanten auf der Suche nach der modernen Wahrheit.

all the things, J. Kern, Trio, 2019

 

kleiner Walzer, S.Schöler, Trio, 2019

 

Kirchträume, S.Schöler, Trio, 2015


SchölerTrio am Viersener Jazzfestival 2015, WDR Fernsehen

Elektro Trio

Stefan Schöler  rd
Rico de Jeer  e-bs
Thijs Bastiaans  e-dr

Weil wir uns bei Rico nicht nur zum Essen treffen wollten hatten wir unsere elektronischen Instrumente mitgenommen. Das hat uns dann auch wirklich Spass gemacht. Und dass bestimmte Gewürze vor Gebrauch geröstet werden war mir ebenso neu.

Bastiaans/deJeer Trio

Stefan Schöler pno
Rico de Jeer bs
Thijs Bastiaans dr

 

Psalm 116, S. Schöler, 2015

Ida Lupino, C.Bley, 2015

Solar, M. Davis, 2015

stefan scholer Jazz Pianist - Trio / Musik

KnoopKruisTrio

Stefan Schöler pno
Laurens Knoop bs
Imre Kruis dr

 

All of you, C.Porter, 2014

Hardblues, S. Schöler, 2014