Projekte

Stefan Schöler Trio

Stefan Schöler – Piano

Lukas Keller – Double Bass

Simon Bräumer – Drums

 

„Stefan Schöler ist ein Geheimtipp … ohne Licks und fingerfertige Automatismen.“ – WDR 3 Jazz

 

Musik wie ein vertrautes Gespräch
Musik im kleinen Ensemble kann wie ein Gespräch im kleinen Kreis wirken – persönlich, ehrlich und voller Zwischentöne. Nicht darauf bedacht, allen zu gefallen oder gemeinsame Parolen zu rufen, entfaltet sich ihr Reiz im feinen Wechselspiel.
Der Zuhörer lauscht diesem intimen Klangdialog wie einem geheimen Gespräch. Spürbar ist dessen Ernsthaftigkeit, auch wenn sich nicht jedes „Wort“ einfach entschlüsseln lässt.
So entsteht ein Raum für eigene Bilder und Geschichten, die sich mit der Musik verbinden – bis er selbst Teil dieses lebendigen Dialogs wird.
Diese Musik ist eine Einladung, mitzuhören, mitzudenken und mitzuerleben.

 

Stil und musikalische Ausrichtung

Das Stefan Schöler Trio verbindet die Erdigkeit und den Witz von Swing und Bebop mit einer offenen, lyrischen und zeitgenössischen Trio-Sprache. Im Mittelpunkt steht das sensible Zusammenspiel dreier gleichwertiger Stimmen – kommunikativ, spontan und unautomatisch.

 

Harmonisch fließen Quartklänge, Pentatonik, traditionelle Jazzharmonik und offene moderne Klangwelten selbstverständlich ineinander. Nichts wird vorschnell ausgeschlossen, nichts dogmatisch bevorzugt.
Dieser Garten ist groß.
Melodisch bewegt sich das Trio mühelos zwischen Bebop-Tradition und offener Improvisation. Neben klassischen Jazz-Phrasierungen entstehen freie Linien, die chromatische Umwege und unerwartete Wendungen nicht scheuen. Diese Lust am spontanen Erkunden verleiht der Musik eine unverwechselbare Eigenständigkeit.
Auch formal lebt die Musik vom Wechsel zwischen kompakten Formen und stärker ausgearbeiteten Kompositionen, wodurch zusätzliche Spannungsverhältnisse entstehen.

 

Vorrang hat immer die Improvisation; nur wenig wird arrangiert oder auskomponiert. So entsteht eine lebendige Musik voller Spontanität und Gegenwärtigkeit.

 

Programm und Tradition
Als Komponist bewegt man sich in einem eigenen musikalischen Universum – eine Bindung, die zugleich Inspiration und Einschränkung sein kann. Um den Blick weit zu halten, finden daher auch einzelne ausgewählte Jazzstandards bzw. Fremdkompositionen ihren Platz im Programm – ganz in der Tradition des Jazz – in einer Trio-Spielweise, die sie liebevoll mit der Gegenwart verbindet.

 

Einladung an das Publikum
Es entsteht Jazz für ein Publikum, das nach Gegenwärtigkeit und Wahrhaftigkeit sucht und zugleich die zeitlose Schönheit des Bewährten schätzt.

Schöler Solo

Stefan Schöler – Piano

 

Musik und Sprache sind enger verwandt, als es zunächst scheint. Beide leben von Rhythmus, Tonhöhe, Klangfarbe und Phrasierung – nur erzählen sie auf unterschiedliche Weise.

 

Beim Musizieren übernehmen diese Parameter musikalische Bedeutung: Sie formen Linien, Spannungen und Ausdruck.

 

Das Klavier nimmt dabei eine besondere Rolle ein. Es vereint Rhythmus, Harmonie und Mehrstimmigkeit und eröffnet einen außergewöhnlich großen musikalischen Gestaltungsraum.

 

Im Solospiel fließen alles Gehörte und Erlebte ein: geliebte wie ungeliebte Klänge, persönlicher Geschmack, situative Energie und kreative Spontaneität. Deshalb klingt jeder Pianist anders. Genau in dieser Individualität liegt der besondere Reiz des Soloklaviers.

Schöler Duo

Stefan Schöler – Piano
Lukas Keller – Bass

 

Im Duo entsteht ein geteilter musikalischer Raum. Durch die spezifische Klanglage von Klavier und Bass entwickelt sich eine besonders offene, transparente Klangsituation.

 

Ohne Schlagzeug entsteht ein weiter Spielraum für Zeit, Form und Risiko. Musikalische Entscheidungen stehen unmittelbarer im Raum und entfalten ihre Wirkung ohne Absicherung.

 

Gleichzeitig ergänzen sich die beiden Instrumente in ihrer Dynamik auf natürliche Weise. Es entsteht ein gemeinsames Atmen, eine hohe klangliche Transparenz und ein sehr direkter Dialog.

Schöler Elektro

Stefan Schöler – Rhodes / E-Piano
Lukas Keller – Bass
Simon Bräumer – Schlagzeug

Das Stefan Schöler Trio erweitert sich in dieser Formation um elektrische Klangfarben.

 

Statt akustischem Klavier steht hier das E-Piano im Mittelpunkt. Dessen veränderter Klangcharakter eröffnet neue Möglichkeiten im Zusammenspiel mit Bass und Schlagzeug.

 

Ergänzend kommen Verstärkung und Effekte wie Overdrive, Distortion, Chorus oder Flanger zum Einsatz. Sie erweitern das Klangspektrum und verschieben die klanglichen Perspektiven.

 

Die musikalische Sprache bleibt dabei unverändert. Gespielt werden vor allem aktuelle Kompositionen des Trios, die sich in der elektrischen Umgebung anders entfalten – nicht besser oder schlechter, sondern anders.

Schöler Trio Nord

Stefan Schöler – Piano

Felix Behrendt – Kontrabass

Bruno Tagliasacchi Masia – Schlagzeug

Das Trio Nord versteht sich als offenes, kommunikatives Ensemble. Im Mittelpunkt steht das sensible Zusammenspiel dreier gleichwertiger Stimmen. 


Im Zentrum steht die Improvisation. Es entsteht eine Musik, die sich permanent neu definiert – klar in der Form und frei im Ausdruck.


Dabei prägen die unterschiedlichen musikalischen Persönlichkeiten den Klang des Trios: Bruno Tagliasacchi Masia (Bergen, Norwegen) entwickelt am Schlagzeug einen weichen, introvertierten, schwebenden Sound, während Felix Behrendt (Hamburg) mit einem präsenten, nach vorn strebenden und zugleich bodenständigen Klang das Trio erdet. 

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